Indien schlägt in einer Änderung der Verpackungsverordnung ein Verbot von PFAS und BPA in Lebensmittelkontaktmaterialien vor

Indien führt neue Standards mit Übergangsfristen für 18 Stoffe ein

Auf 6 Oktober 2025, die Indische Behörde für Lebensmittelsicherheit und -normen (FSSAI) hat einen Mitteilungsentwurf mit Änderungsvorschlägen zu den Vorschriften für Lebensmittelsicherheit und -standards (Verpackung) 2018 veröffentlicht. Der Entwurf zielt darauf ab, die Verwendung von Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) und Bisphenol A (BPA) in Lebensmittelkontaktmaterialien zu verbieten und so Indiens Sicherheitsrahmen für Lebensmittelverpackungen weiter zu stärken.

Die im Dezember 2018 erstmals bekannt gegebenen Verpackungsvorschriften legen klare Standards fest, um sicherzustellen, dass die für Lebensmittel verwendeten Verpackungsmaterialien sicher und geeignet sind und das Lebensmittel nicht verunreinigen. Die Vorschriften decken Aspekte wie die Art der verwendeten Verpackungsmaterialien, Migrationsgrenzwerte und Kennzeichnungsvorschriften ab und werden regelmäßig aktualisiert, um neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen und weltweit bewährten Verfahren Rechnung zu tragen.

Wichtige Punkte des Mitteilungsentwurfs

Die FSSAI hat die folgenden Änderungen der Lebensmittelsicherheits- und -standards-Verordnung (Verpackung) 2018 vorgeschlagen:

Verbot von PFAS in Lebensmittelkontaktmaterialien:

  • Der neue Unterabschnitt (15) unter „Allgemeine Anforderungen“ besagt, dass Per- und Polyfluoralkylsubstanzen (PFAS) dürfen nicht bei der Herstellung von Lebensmittelkontaktmaterialien verwendet werden.
  • PFAS sind persistente Chemikalien, die mit potenziellen Gesundheitsrisiken und Umweltproblemen verbunden sind.

Verzicht auf BPA in Verpackungen:

  • Die neue Unterregelung (16) schreibt vor, dass Verpackungen aus Polycarbonat und Epoxidharze muss frei sein von Bisphenol A (BPA) und seine Derivate.
  • BPA ist weithin als endokriner Disruptor anerkannt, und seine Beschränkung entspricht Indiens Standards mit internationalen Best Practices. 

Bedeutung der Änderung

  • Verbesserter Verbraucherschutz: Es minimiert die Belastung durch schädliche Chemikalien durch Lebensmittelverpackungen.
  • Globale Ausrichtung: Bringt indische Standards denen der entwickelten Märkte näher und unterstützt so Exporte und die Einhaltung von Vorschriften.
  • Nachhaltigkeitsfokus: Fördert die Verwendung sichererer und umweltfreundlicherer Verpackungsmaterialien.

Öffentliche Konsultationsphase

Einwände oder Vorschläge können innerhalb von 60 Tagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung im Amtsblatt eingereicht werden. Interessengruppen, darunter Lebensmittelunternehmen, Verpackungshersteller und Verbraucherverbände, werden gebeten, den Bekanntmachungsentwurf sorgfältig zu prüfen und ihre Stellungnahmen innerhalb der Konsultationsfrist einzureichen.

Wir bestätigen, dass die oben genannten Informationen von der FOOD SAFETY AND STANDARDS AUTHORITY OF INDIA und The Gazette of India zusammengestellt wurden.

*Quelle

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