Indische Regierung verschärft Vorschriften für Biostimulanzien in der Landwirtschaft

Die indische Regierung hat einen Schritt zur Gewährleistung der Qualität und Sicherheit der in der Landwirtschaft verwendeten Biostimulanzien unternommen. Eine neue Änderung, die Fertilizer (Inorganic, Organic or Mixed) (Control) (Third) Amendment Order, 2024, legt einen strengeren Regulierungsrahmen für diese neuen Agrarprodukte fest.

Wichtige Änderungen in der Änderung:

  • In Abschnitt 20 C, der sich auf Spezifikationen für Biostimulanzien bezieht, wird neben dem Wirkstoff auch der Begriff „Tracerelemente“ hinzugefügt.
  • Die neue Kategorie „Lebende Mikroorganismen, ausgenommen Biodünger und Biopestizide“ wurde zu Anhang VI hinzugefügt. Die Aufnahme dieser neuen Kategorie durch das Ministerium ist ein positiver Schritt für Unternehmen in diesem Bereich. Es ebnet den Weg für klarere Vorschriften, ein größeres Marktpotenzial und letztendlich die Entwicklung nützlicher Produkte für die indische Landwirtschaft.
  • Toxizitätsprüfung: Zur Untermauerung ihrer Behauptungen können Hersteller neben dem Namen des Prüfinstituts auch Angaben zum entsprechenden Bericht oder zur entsprechenden Veröffentlichung einreichen. Akute und Ökotoxizitätstests sind erforderlich, mit Ausnahmen für bestimmte Kategorien wie Proteinhydrolysate und Algenextrakte. Nur der Hersteller/Importeur sollte eine eidesstattliche Erklärung vorlegen, dass sein Produkt ungiftig ist und sicher als Biostimulanzien verwendet werden kann.
  • Strengere Tests: Hersteller müssen detaillierte Daten zur Zusammensetzung des Produkts, zur Wirksamkeit auf Nutzpflanzen (Biowirksamkeit) und zu potenziellen Risiken für die Umwelt und die menschliche Gesundheit (Toxizität) vorlegen. Wenn mehr Daten über die chemische Wirksamkeit eines Biostimulans bei Nutzpflanzen (Biowirksamkeit) verfügbar werden, kann es mit ähnlichen Produkten gruppiert und möglicherweise von einigen Testanforderungen für bestimmte Nutzpflanzen ausgenommen werden.
  • Fokus auf Sicherheit: Durch die Änderung wird der zulässige Grenzwert für Pestizidrückstände in Biostimulanzien von 0.01 ppm auf 1 ppm angehoben. Außerdem werden bestimmte Kategorien mit geringem Risiko von der Übermittlung vollständiger Toxizitätsdaten befreit.
  • Herstellungs-/Einfuhrbeschränkung: Es dürfen nur die in Anhang VI aufgeführten zugelassenen Biostimulanzien hergestellt oder importiert werden.

Einfluss:

Von dieser Änderung wird erwartet, dass sie:

  • Stärken Sie das Vertrauen der Landwirte in die Qualität und Sicherheit von Biostimulanzien.
  • Fördern Sie die verantwortungsvolle Entwicklung und Vermarktung wirksamer biostimulierender Produkte.
  • Optimieren Sie das regulatorische Umfeld für Hersteller und Importeure von Biostimulanzien.

Der verstärkte Fokus auf Sicherheits- und Wirksamkeitstests könnte die Einführung neuer Biostimulanzien zunächst verlangsamen. Es wird jedoch erwartet, dass es den Landwirten auf lange Sicht zugute kommt, indem der Zugang zu zuverlässigen und wirksamen Produkten gewährleistet wird, die ihre landwirtschaftliche Produktivität verbessern können. Diese Änderungen zielen darauf ab, die Sicherheit, Qualität und Wirksamkeit der in der indischen Landwirtschaft verwendeten Biostimulanzien zu gewährleisten.

*Quelle

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